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Altersvorsorge :
Der Österreicher hat’s gern staatlich

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Die Hofburg in Wien
Die Hofburg in WienReuters

In keinem anderen westlichen Land ist die private Altersvorsorge weniger beliebt als in Österreich. Man traut den Kapitalmärkten nicht.

Österreich blickt neidvoll auf Deutschland, auch in der gegenwärtigen Debatte zum Staatshaushalt. Der Budgetplan der Wiener Regierung sieht für 2016 ein Minus von 5,1 Milliarden Euro vor. Mit rund 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ist der Fehlbetrag geringer als im Vorjahr, aber noch recht weit entfernt von der „schwarzen Null“ beim großen Nachbarn. Dabei könnte Wien aus dem Stand heraus einen Überschuss erzielen, wenn es das Rentensystem in den Griff bekäme. Jedes Jahr muss der Staat die Pensionskassen mit 10 Milliarden Euro alimentieren.

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