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Kirchensteuer :
Sparer müssen Banken sagen, woran sie glauben

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Münzen fallen spärlich: Die Einnahmen aus dem Klingelbeutel reichen der Kirche schon lange nicht mehr.
Münzen fallen spärlich: Die Einnahmen aus dem Klingelbeutel reichen der Kirche schon lange nicht mehr.dpa

Künftig soll auch die Kirchensteuer von den Banken automatisch eingezogen werden. Dafür müssen die Sparer den Instituten offenbaren, welcher Kirche oder Religionsgemeinschaft sie angehören. Doch sie können sich wehren.

Banken wissen nicht nur, wie Kunden ihr Geld verdienen und wofür sie es ausgeben. Künftig wissen sie auch, welcher Kirche oder Religionsgemeinschaft sie angehören oder ob sie ausgetreten sind. Denn vom 1. Januar des kommenden Jahres an wird die Kirchensteuer auf Kapitalerträge von den Kreditinstituten automatisch mit der Abgeltungsteuer abgeführt. Darüber informieren Banken und Sparkassen ihre Kunden derzeit mit Vermerken auf Kontoauszügen oder über den Postweg. Damit endet eine Übergangsphase, die mit der Einführung der Abgeltungsteuer im Jahr 2009 begann und in der die Finanzinstitute bislang nur die Abgeltungsteuer und den Solidaritätszuschlag automatisch an den Fiskus weitergeleitet haben.

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