WHO-Empfehlung und Prophylaxe : Eine Arzneioffensive vor dem nächsten Corona-Blues

Ist das ein Notausgang für Impfmüde, wenn es wieder losgeht, oder ein echtes Mehr an Sicherheit? Die WHO und deutsche Arzneiexperten empfehlen jetzt dringend, Covid-Pillen und Antikörperpräparate in die Corona-Strategien für die nächsten Monate einzubauen.
An der Corona-Impffront treten neben Deutschland immer mehr Länder auf der Stelle. Nicht einmal die Impfspenden in einigen der ärmeren Länder sind willkommen und werden zurückgeschickt, wie die COVAX-Initiative jüngst beklagen und der Internationale Währungsfonds mitteilen musste. Doch zumindest was die Medikamentenversorgung anbelangt, soll es nach dem Willen der Gesundheitsbehörden bis zum Herbst unbedingt vorwärts gehen. Im Fokus: Alle, die sich nicht ausreichend schützen können – oder wollen. Also Menschen, bei denen die Impfung entweder krankheits- oder altersbedingt schlecht anschlägt sowie solche Vulnerablen, die sich nicht schützen wollen. Sprich, auch alle Ungeimpften, Impfunwilligen und Impfmüden mit einem entsprechend hohen Erkrankungsrisiko.


