FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);80 Jahre Hiroshima :
Die Bombe und die Daten

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Jeder Punkt in obiger Karte zeigt den Standort eines Überlebenden der Atomexplosion über Hiroshima im Moment des Ereignisses. Die Farbe repräsentiert die jeweils erlittene Energiedosis von weniger als fünf Milligray (rosa) bis mehr als einem Gray (rot). Zum Vergleich: Die Liquidatoren in Tschernobyl bekamen zwischen 0,8 und 16 Gray ab.
Jeder Punkt in obiger Karte zeigt den Standort eines Überlebenden der Atomexplosion über Hiroshima im Moment des Ereignisses. Die Farbe repräsentiert die jeweils erlittene Energiedosis von weniger als fünf Milligray (rosa) bis mehr als einem Gray (rot). Zum Vergleich: Die Liquidatoren in Tschernobyl bekamen zwischen 0,8 und 16 Gray ab.RERF

Ohne die Höllen von Hiroshima und Nagasaki wüssten wir wenig Sicheres über die langfristigen Folgen radioaktiver Strahlen. Eine bessere empirische Basis strahlenmedizinischen Wissens gibt es nicht. Und wird es hoffentlich nie mehr geben.

Grüner Tee hilft nichts. Auch der Verzehr von viel Obst und Gemüse hat keinen nachweisbaren Einfluss auf das erhöhte Krebsrisiko, das einem eine Dosis radioaktiver Strahlung eingebracht hat. Dies ist nur eine der Erkenntnisse der größten und statistisch gründlichsten Untersuchung zu langfristigen physiologischen Folgen ionisierender Strahlung. Diese Langzeitstudie wird auch im 80. Jahr nach den Kernwaffeneinsätzen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki fortgesetzt.

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