Bolívar am Tiefpunkt : 1700 Prozent Inflation in Venezuela

Das südamerikanische Land kämpft gegen eine Hyperinflation. In 14 Jahren hat die Währung 14 Nullen verloren. Die Digitalisierung macht diesen Prozess einfacher. Denn mit Bargeld zahlt kaum noch jemand in Venezuela.
Die venezolanische Landeswährung Bolívar hat seit Oktober sechs Nullen weniger. Der Schritt der Zentralbank erleichtert die Buchhaltung im südamerikanischen Erdölstaat, wo die Inflation in den letzten zwölf Monaten über 1700 Prozent erreicht hat. Viel mehr nicht. Es ist bereits die dritte Währungsreform in den vergangenen Jahren. 2007 verlor der Bolívar noch unter dem damaligen Präsidenten Hugo Chávez drei Nullen und wurde zum „Starken Bolívar“. 2018 wurden weitere fünf Nullen gestrichen und die Währung in „Souveräner Bolívar“ umbenannt. Mit der jüngsten Anpassung hat der Bolívar in 14 Jahren 14 Nullen verloren.





