Angeschlagener Autozulieferer :
ZF-Betriebsrat kritisiert „Dauerschleife der Ungewissheit“

Lesezeit:
Protestierende ZF-Mitarbeiter in Saarbrücken: Der Standort des Zulieferers ist besonders betroffen.
Protestierende ZF-Mitarbeiter in Saarbrücken: Der Standort des Zulieferers ist besonders betroffen.dpa

Der Zulieferer ZF will bis 2028 bis zu 14.000 Stellen abbauen. Der Gesamtbetriebsrat fordert mehr Informationen über das Ausmaß der Krise und die Aufnahme echter Verhandlungen über die Sparpläne.

Der angeschlagene Automobilzulieferer ZF hat festgelegt, wie er in den kommenden Monaten die Produktionsstätten in Deutschland auf ihre Zukunftsfähigkeit prüfen will. Ein Team rund um den ZF-Manager Alexander Heilig soll „übers Land fahren“, die rund 40 Standorte besuchen und mit den Geschäftsleitungen die Lage besprechen, wie die F.A.Z. aus Unternehmenskreisen erfuhr. Entspricht die Profitabilität nicht den Vorgaben, soll nach neuen Produkten und nach weiteren Einsparmöglichkeiten gesucht werden, bevor sich ZF nach Käufern für die Werke umsieht. Erst danach stehe eine Schließung auf dem Plan.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.