VW-Werk in Xinjiang :
Das China-Dilemma

Christian Müßgens
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An der Fassade eines Gebäudes ist der Schriftzug der Volkswagen Group in China zu sehen. (Symbolbild)
An der Fassade eines Gebäudes ist der Schriftzug der Volkswagen Group in China zu sehen. (Symbolbild)dpa

Eine kleine Fabrik im Westen Chinas hat Volkswagen viel Ärger gemacht. Denn in der Region werden Menschenrechtsverletzungen an den Uiguren angeprangert. Der Rückzug zeigt, dass Konzerne sehr wohl Handlungsspielraum haben.

Der Chef des Volkswagen-Konzerns, Oliver Blume, will eine Großbaustelle nach der nächsten abräumen. In Deutschland ringt VW mit der IG Metall um Entlassungen und Werksschließungen, um die zu hohen Kosten am Standort in den Griff zu bekommen. Anfang der nächsten Woche dürften Warnstreiks anlaufen. Für die krisengeplagte Software-Entwicklung schmiedet der Konzern ein Bündnis mit dem amerikanischen Start-up Rivian, und jetzt will VW auch das leidige Kapitel Xinjiang beenden. Das ist ein überfälliger Schritt.

FAZ

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