Geplanter Staatseinstieg : Uniper-Beschäftigte warnen vor Zerschlagung

Deutschlands größter Gas-Importeur ist in Schieflage. Kredite reichen nicht mehr, der Staat soll helfen. Die Arbeitnehmer sehen die Pläne skeptisch.
Der schwer angeschlagene größte deutsche Gasimporteur Uniper ruft nach einem Einstieg des Staates, um das Unternehmen zu retten. Unmittelbar nach Verabschiedung des neuen Energiesicherungsgesetzes (ENSIG) hat der Konzern dazu bei der Bundesregierung einen Antrag auf Stabilisierungsmaßnahmen gestellt. Dabei gehe es um eine „relevante Beteiligung des Bundes“, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Maubach. „Das ist jetzt der Weg, den wir bereit sind zu gehen.“
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