Pressevertrieb : Frauen im Blick

Immer mehr Zeitschriften erscheinen, immer weniger werden verkauft: Bauer, Burda, WAZ und Klambt kämpfen mit Millionen Euro für ihre Frauenzeitschriften. Der Verband der Zeitschriftenverleger kritisiert „Dumpingtitel“.
Frauenzeitschriften sind meist leichte Kost, aber ihre wirtschaftlichen Aussichten scheinen umso zäher zu sein. „Wir leben nicht mehr in Zeiten ungebremsten Wachstums, die Zeitschriften kämpfen hart um ihre Marktstellung“, sagt Wolfgang Fürstner, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Die Verkäufe sinken. Umso härter kämpft jeder gegen jeden um den Platz im Presseregal. Eine neue Allianz großer Verlage will das umgehen: Die Bauer Media Group, Burda, die WAZ-Gruppe und die Mediengruppe Klambt streiten zusammen dafür, dass ihre wöchentlichen unterhaltenden Frauenzeitschriften wie „Freizeitrevue“, „Neue Post“ und „Die Aktuelle“ in Vollsicht im Regal jedes Einzelhändlers liegen. Für die Kampagne „Erste Reihe für Umsatzbringer“ geben die Verlage mehrere Millionen Euro aus, um den Umsatz zum wichtigsten Kriterium zu machen.





