Reservekraftwerke : Mehr Kohle für die Kohle

Der Energieversorger Steag klagt, weil er für den Betrieb von Reservekraftwerken einen Gewinn haben will. Dabei stützt sich das Unternehmen auf ein brisantes, noch unveröffentlichtes Gutachten – das auch für andere in der Branche interessant sein dürfte.
Das Essener Energieunternehmen Steag will es mit der Bundesnetzagentur vor Gericht aufnehmen. Der Versorger, der mittlerweile dem spanischen Private-Equity-Haus Asterion Industrial Partners gehört, hat dazu nicht nur eine Klage vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gegen die Behörde eingereicht, sondern auch ein umfassendes Rechtsgutachten bei dem Augsburger Juraprofessor Gregor Kirchhof in Auftrag gegeben. Das Papier liegt der F.A.Z. vor, es zeigt die Details auf, wie das Unternehmen argumentieren will.
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