Entschuldung von Telecom Italia : Meereskabel bleiben italienisch
Rom will Tochter von Telecom Italia verstaatlichen
Die italienische Regierung will das Geschäft mit Unterseekabeln von Telecom Italia (TIM) verstaatlichen. Daher legt sie ein Übernahmeangebot für die Tochtergesellschaft Sparkle vor, die 600.000 Kilometer Meeres- oder terrestrische Kabel besitzt oder verwaltet. Die Transaktion soll einerseits italienische Hoheitsrechte sichern und andererseits bei der geplanten Entschuldung von Telecom Italia helfen. In geopolitisch unsicherer Lage dürfe das Kabelgeschäft nicht unter fremde Kontrolle geraten, heißt es in Rom. Bei den Unterseekabeln bezeichnet sich Sparkle als viertgrößter Anbieter der Welt mit besonderer Präsenz im Mittelmeer, auf dem europäischen Kontinent sowie in Nord- und Südamerika. Im November war eine Offerte der Regierung von bis zu 750 Millionen Euro als zu niedrig abgelehnt worden. Daher hat das Wirtschafts- und Finanzministerium nun nachgelegt.
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