Richter macht Rückzieher : Wirrwarr um Telegram-Sperre

In Spanien drohte die komplette Sperrung von bis zu 8,5 Millionen Telegram-Nutzern. Doch dann musste ein Richter eine Fehleinschätzung eingestehen – der Fall zeigt, wie gut juristische Maßnahmen gegen Plattformbetreiber vorbereitet sein müssen.
Der Nachrichtenmessenger Telegram muss in Spanien nicht mehr um seine Existenz bangen. Am Montag legte Santiago Pedraz, Richter am Nationalen Staatsgerichtshof in Madrid, eine bemerkenswerte Kehrtwende hin. Zunächst setzte Pedraz die von ihm selbst angeordnete Blockade des Messengerdienstes aus, gegen Mittag veröffentliche er einen weiteren Beschluss, mit dem er endgültig von einer Sperre Abstand nahm.
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