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IT-Probleme bei der Apobank : Fragen Sie die Bank des Arztes oder Apothekers!

Die Berliner Niederlassung der Apotheker- und Ärztebank Bild: Picture-Alliance

Seit sie an Pfingsten ein neues IT-System eingeführt hat, hakt es in der Apotheker- und Ärztebank. Sie zeigt damit beispielhaft, warum die Digitalisierung in vielen Kreditinstituten lahmt.

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          Nicht jede Arztpraxis hat so viel Humor wie diese Kieferorthopädin. Sie schrieb dieser Tage an die Eltern von Zahnspangenträgern, die ihr erlaubt haben, monatlich für die kieferorthopädische Behandlung ihres Kindes per Lastschrift Geld vom Konto einzuziehen: „Die Dauerlastschrift wird von der Apotheker- und Ärztebank eingezogen, die Bank hat zum 1. Juni ihre IT-Systeme umgestellt, dabei kam und kommt es zu großen Schwierigkeiten“, schrieb die Kieferorthopädin ihren Patienten. „Daher bitte ich Sie, Ihr Konto auf Unregelmäßigkeiten bezüglich meines Lastschrifteinzugs ab Juni zu prüfen und mir diese schriftlich mitzuteilen. Dafür haben wir eigens eine E-Mail für Sie eingerichtet „bank@dein-lachen.com“.“

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank) ist niemandem zum Lachen zumute. Schließlich handelt es sich um keine kleine Panne, sondern um zum Teil noch immer „schwerwiegende Störungen“, angefangen vom Log-in beim Online-Banking über die Erreichbarkeit bis hin zu nicht ausgeführten Daueraufträgen und Lastschriften. Die Probleme bestehen seit Anfang Juni.

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