Schifffahrt :
Die Container kommen jetzt ferngesteuert aufs Schiff

Lesezeit:
Ein warmer Arbeitsplatz: In Hamburg werden die Hafenkräne jetzt vom Bildschirm aus gelenkt
Ein warmer Arbeitsplatz: In Hamburg werden die Hafenkräne jetzt vom Bildschirm aus gelenktdpa

Deutschlands größter Seehafen will im Kampf um Ladung mehr Schlagkraft entwickeln. Aber dafür muss Hamburg moderner werden – eine Mammutaufgabe für den neuen Chef der HHLA.

Auf der Elbe treiben Eisschollen, und über dem Wasser ragen die Containerkräne des Hafenterminals Altenwerder in die Höhe. Der leichte Nebel, der am Freitag über der Anlage liegt, macht den Vormittag zum fast perfekten Fotomotiv für den nächsten Hamburgkalender. Doch was die Hamburger Hafen und Logistik AG, kurz HHLA, an diesem Tag vorstellt, hat mit Hafenromantik wenig zu tun. Der größte Hafenbetrieb der Stadt nimmt seine ersten ferngesteuerten Containerkräne in Dienst und leitet damit einen Umbau vieler Anlagen ein. Die Modernisierung geschieht mitten im laufenden Betrieb – und so spricht der neue HHLA -Vorstandsvorsitzende, Jeroen Eijsink, von einem „Kraftakt“ für den Standort.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.