FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Helen Giza :
Die große Hoffnung von FMC

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Helen Giza
Helen Gizadpa

Auf die Britin an der Konzernspitze kommt es beim Dialysespezialisten FMC jetzt an. Sie muss den Konzern in die neue Ära führen.

Mit der großen Zustimmung der außerordentlichen Hauptversammlung zur Entflechtung des Blutwäschespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) von der bisherigen Muttergesellschaft Fresenius beginnt für den M-Dax-Konzern eine neue Ära. Auch für Helen Giza, die Britin an der Spitze des Dialysemarktführers, werden die Weichen durch den am Freitag beschlossenen Rechtsformwechsel des Unternehmens von einer Kommanditgesellschaft auf Aktien in eine normale Aktiengesellschaft neu gestellt. Bis zu 100 Millionen Euro wird der Schritt einmalig kosten. Es gebe aber keine Alternativen, die den Interessen der Gesellschaft und ihrer Aktionäre in vergleichbarer Weise dienten, sagte Giza in ihrer Rede vor Ort.

Ohne Fresenius-Chef Michael Sen ihr übergeordnet, der nur noch als FMC-Aufsichtsratschef ein Auge auf sie und die Strategie haben wird, gewinnt die 54-jährige Giza Beinfreiheit und vor allem mehr Zeit, da sie nun auch aus dem Fresenius-Vorstand ausscheidet. Diese muss sie allerdings nutzen, um das Ruder in dem von der Pandemie arg durchgerüttelten Konzern herumzureißen und den Aktionären die Rückkehr zu profitablem Wachstum zu liefern. Die Herausforderung ist groß, aber Giza traut sie sich zu.

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