FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Hamburger Hafen :
MSC erreicht Etappenziel

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Der Deal ist umstritten: Die Stadt Hamburg will den Hafenlogistiker HHLA künftig gemeinsam mit der weltgrößten Containerreederei MSC führen. Ein Kaufangebot von MSC an HHLA-Aktionäre ist jetzt abgeschlossen.

Der Großreeder MSC hat bei seinem ­geplanten Einstieg beim Hamburger Hafenlogistik-Konzern HHLA ein wichtiges Etappenziel erreicht. Der Hapag-Lloyd-Rivale teilte am Dienstag mit, dass dem Konzern und der Stadt Hamburg nach Abschluss der zweiten Annahmefrist zusammen rund 92,3 Prozent der HHLA-Anteile zugerechnet würden. Die zweite Annahmefrist war in der Nacht zu Freitag abgelaufen. Die Schwelle von 90 Prozent ist bei Übernahmeangeboten eine wichtige Marke, weil damit die verbliebenen Aktionäre auch gegen deren Willen zur Übertragung ihrer Aktien gezwungen werden können – der Fachbegriff hierfür lautet Squeeze-out. Die weltgrößte Container-Reederei und die Stadt Hamburg hatten sich schon vorab darauf geeinigt, die HHLA unter sich aufzuteilen. Die Stadt und MSC wollen die HHLA künftig als Gemeinschaftsunternehmen führen, an dem MSC maximal 49,9 Prozent und die Stadt 50,1 Prozent halten soll.

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