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Führungswechsel bei Fielmann : Vom Verkäufer zum Firmenchef

Wie der Vater so der Sohn: Unternehmensgründer Günther Fielmann und sein Sohn Marc präsentieren in einer Hamburger Filiale zwei Brillenmodelle. Bild: dpa

Günther Fielmann hat die gleichnamige Optikerkette aus dem Nichts aufgebaut. Jetzt zieht er sich aus der Führung zurück. Auf seinen 29 Jahre alten Sohn warten schwierige Aufgaben.

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          Günther Fielmann hat sich in der Öffentlichkeit nie festgelegt. Sein Abgang von der Konzernspitze werde schrittweise erfolgen, einen genauen Termin gebe es nicht, sagt er stets, wenn er auf das Thema angesprochen wird. Jetzt verdichten sich aber die Hinweise, dass der 79 Jahre alte Gründer und Vorstandsvorsitzende der Fielmann AG schon bald die komplette Macht an seinen Sohn Marc abgeben wird. Dass der 29 Jahre alte Junior für die Aufgabe zu jung sein könnte und dass ein Übergangsmanagement mit familienfremder Führung die bessere Lösung wäre, solche Gedankenspiele hat er immer zurückgewiesen. Denn für ihn ist klar: „Das Unternehmen Fielmann ist am besten in Familienhand aufgehoben.“

          Christian Müßgens

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          In dieser Woche hat der Patriarch einen weiteren Schritt zur Nachfolgeregelung gemacht und angekündigt, im laufenden Jahr weitere Kompetenzen an seinen Sohn abzugeben. Als Ko-Vorstandsvorsitzender war Marc Fielmann zuletzt schon für Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Personal und das Tagesgeschäft verantwortlich. Jetzt soll er auch die Unternehmensstrategie entwickeln, wie Deutschlands größter Optikerkonzern mitteilte.

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