565 Terawattstunden Verbrauch : Der Künstlichen Intelligenz fehlt der Strom

Der Energieverbrauch von Rechenzentren steigt schneller als gedacht, Strom wird im KI-Rennen zum Nadelöhr. Deshalb bauen Techkonzerne jetzt gleich ihre eigenen Kraftwerke.
Die Energieversorgung von Rechenzentren ist selbst für den reichsten Mann der Welt eine komplexe Angelegenheit geworden. Im Jahr 2024 ließ der Tesla-Chef Elon Musk im US-Bundesstaat Tennessee in rasantem Tempo für sein Unternehmen xAI eines der bis dato größten Rechenzentren für Künstliche Intelligenz errichten. Aber Musk hatte die Rechnung ohne das lokale Stromnetz gemacht, dessen Ausbau mit dem des Rechenzentrums nicht Schritt halten konnte. Also karrte xAI die fehlende Energie buchstäblich auf Rädern heran: Mit Gasturbinen beladene Lastwagen parkten neben dem Rechenzentrum, bis zu 35 von ihnen sicherten zwischenzeitlich den hohen Energiebedarf – zum Ärgernis der Anwohner, die sich über eine schlechtere Luftqualität beschwerten.


