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Freizeitparks : Neustart mit angezogener Handbremse

  • -Aktualisiert am

Die Besucher des Hansa-Parks haben Spaß auf der Achterbahn „Der Schwur des Kärnan“. Für die Betreiber von Freizeitparks ist die Sommersaison weniger spaßig. Bild: Imago

Monatelang waren Freizeitparks geschlossen und hatten keine Besucher. Nun häufen sich Beschwerden, dass die Parks zu voll seien. Die Unternehmen klagen derweil über Einbußen, weil sie weniger Gäste einließen als vor Corona.

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          Es erscheint beinahe paradox: Monatelang durften Freizeitparks keine Besucher empfangen, mussten wegen der strikten Corona-Maßnahmen geschlossen bleiben. Seit Mai haben die ersten Parks wieder geöffnet, wenn auch unter Auflagen. Fast alle Parks lassen nur eine begrenzte Menge an Menschen herein. Und doch häufen sich vielerorts die Beschwerden: In den Freizeitparks sei es zu eng, Abstände würden nicht eingehalten. Statt ausbleibender Besucher müssen die Betreiber sich nun mit Kritik beschäftigen, es sei zu voll in ihren Parks.

          Klagen gab es etwa im besucherstärksten Freizeitpark Deutschlands, dem Europa-Park in Rust. Nachdem dort gut hundert Beschwerdemails über eine zu hohe Auslastung und Gedränge eingegangen waren, reagierte der Vergnügungspark: Speziell geschulte Mitarbeiter überprüfen seitdem die Einhaltung von Abständen und Maskenpflicht. „Beschwerden von Besuchern sind gemessen an der Besucherzahl nur wenige Einzelfälle“, erklärt eine Sprecherin des Parks. „Wir versuchen ständig zu optimieren, etwa durch das Auflockern von Warteschlangen und weitere Maßnahmen der Besucherlenkung.“ Man habe den Eindruck, dass die Abläufe gut funktionierten. Teils komme es aber zu Ansammlungen an Knotenpunkten, dann müssten Mitarbeiter eingreifen.

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