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Flugzeug-Schwemme : Woran die Flugbranche krankt

Die Lufthansa hatte angekündigt die Ticketpreise anzuheben – damit ist in der hart umkämpften Branche jedoch nicht zu rechnen. Bild: Armin Weigel/dpa

Das vergangene Jahr hat es mehr als deutlich gemacht: Die Flugbranche steckt in der Krise – das liegt vor allem an der hohen Anzahl an Flügen und Flugzeugen. Es ist an der Zeit, statt über mehr Flugzeuge über mehr Qualität nachzudenken.

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          Es ist eine große Zahl: 39.175 Flugzeuge mit Passagieren sehen die Luftfahrtberater von Oliver Wyman in zehn Jahren um den Globus düsen. So exakt lässt sich Wachstum gewiss nicht vorhersagen, aussagekräftiger ist der Trend: Die künftige Weltflotte soll rund 40 Prozent größer sein als die aktuelle. Der europäische Markt ist in der Prognose der flügellahme, doch auch hier soll die Zahl der Flugzeuge um 27 Prozent zunehmen.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der A380 spielt dabei keine Rolle mehr. Das Modell ist gescheitert an falschen Annahmen zur Nachfrage nach einem Großraumflieger mit vier Triebwerken. Von kleineren Modellen mit zwei Triebwerken und einem Mittelgang haben Fluggesellschaften aber derart viele bestellt, dass Airbus und Boeing gewiss die Arbeit nicht ausgeht.

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