Bieterstreit : „Die Software AG darf nicht ausgeplündert werden“

Im Übernahme-Poker um die Software AG empfiehlt der Vorstand das niedrigere Angebot. Das stößt bei den Aktionären auf der Hauptversammlung des IT-Hauses auf Unverständnis – und sorgt für eine aggressive Stimmung.
Die milliardenschweren Übernahme-Offerten an die Aktionäre der Software AG haben auf der Hauptversammlung in Darmstadt am Mittwoch die Stimmung beherrscht – und die war zeitweise recht aggressiv. Den institutionellen Interessenvertretern vor allem von Kleinaktionären ging es um Offenheit und Transparenz in einem möglicherweise länger währenden Bieterstreit; es ging ihnen um Klarheit bei den jüngsten Vorstandsentscheidungen; um die auf lange Sicht eingeschlagenen Wege des deutschen IT-Hauses; und vor allem ging es ihnen ums Geld.


