Neid-Debatte :
Die Doppelmoral gegenüber Reichen

Maximilian Weingartner
Ein Kommentar von Maximilian Weingartner
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Edel-Champagner Moët & Chandon: Die reichsten zehn Prozent der Gesellschaft zahlen die Hälfte des Steueraufkommens.
Edel-Champagner Moët & Chandon: Die reichsten zehn Prozent der Gesellschaft zahlen die Hälfte des Steueraufkommens.dpa

Fast jeder Deutsche möchte gerne reich sein. Dennoch sind Wohlhabende hierzulande nicht wohlgelitten. Dabei würden mehr Reiche dem Land durchaus gut tun.

Etwa 20 Millionen Deutsche spielen in der Woche Lotto und geben dafür viel Geld aus. Und dies nur aus einem einzigen Grund: ohne eigene Leistung reich zu werden. Um ihr Leben finanziell ohne Sorgen zu bestreiten, die lange Zeit gewünschte Traumreise anzutreten, sich ein Auto je nach Geschmack mit viel PS oder Elektroantrieb sowie hochwertige Lebensmittel zu kaufen, den Kindern ein Smartphone zu gönnen und sie auf eine gute Privatschule zu schicken.

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