Trotz Rekordeinnahmen : Viele Städte erhöhen die Gebühren

Die Finanzlage der Städte und Gemeinden in Deutschland verbessert sich deutlich. Nur noch wenige wollen Schwimmbäder oder Büchereien schließen. Aber: Die meisten wollen ihre Einwohner künftig noch mehr zahlen lassen.
Den Wirtschaftsaufschwung spüren längst auch die Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland. Ihre Finanzlage verbessert sich zwar nicht in jedem Fall, aber insgesamt deutlich. Die Bürger spüren direkt den Zustand ihrer Stadtkasse, wenn sie mehr zahlen müssen oder ihr kommunales Angebot sinkt. Eine neue Umfrage bringt den Einwohnern gute Nachrichten: Nur noch jede zwölfte deutsche Kommune will in diesem oder im kommenden Jahr ihre Leistungen einschränken. 3 Prozent der befragten Gemeinden planen eine Schließung von Bibliotheken oder anderen kulturellen Einrichtungen. 2 Prozent wollen jeweils die Jugendbetreuung oder Seniorenarbeit abbauen, die Straßenbeleuchtung reduzieren oder den Betrieb von Schwimmbädern einschränken. 1 Prozent gibt an, im öffentlichen Nahverkehr zu sparen.





