FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Harte Tarifverhandlungen :
Einigung im Tarifstreit – VW will mehr als 35.000 Stellen abbauen

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VW-Beschäftigte nehmen an einer Kundgebung der IG Metall vor der Volkswagen-Zentrale teil, während eines Warnstreiks im Stammwerk des deutschen Automobilherstellers in Wolfsburg.
VW-Beschäftigte nehmen an einer Kundgebung der IG Metall vor der Volkswagen-Zentrale teil, während eines Warnstreiks im Stammwerk des deutschen Automobilherstellers in Wolfsburg.dpa

Am Ende des längsten Verhandlungsmarathons der Konzerngeschichte steht ein Sparprogramm. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Aber die Fabriken stehen vor harten Einschnitten.

Es war der längste Verhandlungsmarathon in der Geschichte des Volkswagen-Konzerns. Rund 70 Stunden haben IG Metall und Management um eine Lösung im Streit um Stellenabbau, Standorte und Tarifeinschnitte gerungen. Mehrere Nächte verhandelten sie durch, nur unterbrochen durch kurze Schlafpausen, bevor am Freitagmorgen erstmals von einer „Annäherung“ die Rede war. Am Nachmittag schaltete sich das Präsidium des Aufsichtsrats zusammen, dem neben Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) auch Betriebsratschefin Daniela Cavallo und die Sprecher der Aktionärsfamilien angehören, Wolfgang Porsche und Hans Michel Piëch.

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