EU-Gesundheitsstrategie : EU will Impfstoffproduktion strategisch einsetzen
Die EU lobt sich dafür, in den Pandemiejahren die „Apotheke der Welt“ gewesen zu sein. Jetzt will sie dafür sorgen, dass 60 Prozent des afrikanischen Impfstoff-Bedarfs vor Ort produziert werden.
Die EU ist nach Einschätzung der Europäischen Kommission erheblich besser auf künftige Pandemien und andere Gesundheitskrisen vorbereitet als zu Beginn der Corona-Pandemie. Die Brüsseler Behörde begründet das vor allem damit, dass sie die neue EU-Behörde für die Krisenvorsorge und -reaktion bei gesundheitlichen Notlagen (HERA) im vergangenen Jahr in Rekordtempo auf- und ausgebaut hat. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sagte am Mittwoch bei der Vorlage eines Berichts zur Vorbereitung auf künftige Gesundheitsnotlagen, die HERA habe sich bereits nach einem Jahr als globaler Akteur etabliert.
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