Mehr Umweltschutz : Das sind die Vorteile beim Holzbau

Holzhäuser bieten ein enormes Potential für den Umweltschutz und können elegant aussehen. Doch zuvor gilt es, viele Vorurteile zu überwinden.
Gemäß Bundesamt für Statistik bestand im Jahr 2000 „nur“ gut jedes zehnte Wohngebäude überwiegend aus Holz, heute ist es jedes fünfte. „Das ist zwar eine erfreuliche Entwicklung, es ist aber noch viel Luft nach oben“, sagt Tim Driedger, Architekt in Frankfurt. Werden weiterhin wie bisher vor allem Beton und Stahl eingesetzt, sind global bis 2050 nur 0,5 Prozent der Neubauten aus Holz, so eine internationale Studie aus dem Jahr 2020. Der Holzhaus-Anteil könnte auf zehn, 50 oder gar 90 Prozent steigen, wenn entsprechend mehr Holz produziert würde. Und das ist nachhaltig möglich, etwa indem weniger Rundhölzer als Brennstoff verwendet werden oder wenn Holz aus abgerissenen Holzhäusern wiederverwertet wird. Je nach Szenario könnte das zwischen 10 und 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr sparen. Zudem könnte der Bau von Holzgebäuden die Emissionen von Treibhausgasen aus der Stahl- und Zementherstellung auf Dauer um mindestens die Hälfte senken.
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