Anlegen in Immobilien : Offene Fonds geraten unter Druck

Steigende Zinsen, nervöse Anleger: Die ersten Immobilienfonds ergreifen Notmaßnahmen. Die Gründe dafür sind ähnlich. Was Anleger beachten sollten.
Offene Immobilienfonds galten in Deutschland und Teilen Europas lange als Fels in der Brandung. Stabil, konservativ, zuverlässig: So lautet das Selbstbild eines Produkts, das über Jahrzehnte hinweg Anlegern eine Kombination aus professionell gemanagten Immobilienportfolios und täglicher Liquidität versprach. Ein Versprechen, das in einer Welt niedriger Zinsen, stetiger Mittelzuflüsse und weitgehend stabiler Bewertungen ohne größere Schwierigkeiten funktionierte. Aber: Nachdem Ende 2005 erste Fonds geschlossen wurden, wurden „nach Lehman“ zwischen 2008 und 2012 weitere 17 Fonds geschlossen. Und nun kam es in diesem Jahr zwischen Januar und März zu drei weiteren Fällen.


