Anlegen in Immobilien :
Offene Fonds geraten unter Druck

Gastbeitrag
Von
Thomas Beyerle
Lesezeit:
Heiter bis wolkig: Einzelnen Fonds fehlt Liquidität.
Heiter bis wolkig: Einzelnen Fonds fehlt Liquidität.dpa

Steigende Zinsen, nervöse Anleger: Die ersten Immobilienfonds ergreifen Notmaßnahmen. Die Gründe dafür sind ähnlich. Was Anleger beachten sollten.

Offene Immobilienfonds galten in Deutschland und Teilen Europas lange als Fels in der Brandung. Stabil, konservativ, zuverlässig: So lautet das Selbstbild eines Produkts, das über Jahrzehnte hinweg Anlegern eine Kombination aus professionell gemanagten Immobilienportfolios und täglicher Liquidität versprach. Ein Versprechen, das in einer Welt niedriger Zinsen, stetiger Mittelzuflüsse und weitgehend stabiler Bewertungen ohne größere Schwierigkeiten funktionierte. Aber: Nachdem Ende 2005 erste Fonds geschlossen wurden, wurden „nach Lehman“ zwischen 2008 und 2012 weitere 17 Fonds geschlossen. Und nun kam es in diesem Jahr zwischen Januar und März zu drei weiteren Fällen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.