FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Bruno Le Maire :
„Französische Präsidenten geben gerne Geld aus“

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Bruno Le Maire
Bruno Le MaireAFP

Bruno Le Maire trägt als langjähriger Superminister aus Sicht vieler Franzosen eine große Mitverantwortung für die Probleme seines Landes. Im Gespräch erklärt er sich – und warum er den Euro für ein „Betäubungsmittel“ hält.

Sechstes Pariser Arrondissement, Quartier Saint-Germain-des-Prés, ein grauer Vormittag im Oktober. Mitten in der größten politischen Krise der Fünften Republik empfängt Bruno Le Maire die F.A.Z. in seinen eigenen vier Wänden zum Gespräch. In der Wohnküche duftet es nach Kaffee, der Blick fällt auf ein Kunstwerk seiner Frau Pauline. Der Mann, der als langjähriger Superminister für Finanzen, Wirtschaft und Industrie aus Sicht vieler Franzosen eine große Mitverantwortung trägt für die Probleme seines Landes, sieht sich weiter als Akteur des öffentlichen Lebens und nicht bloß als Beobachter.

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