Scholz-Vorschläge zur Rente : „Die jüngeren Arbeitnehmer würden noch mehr geschröpft“

Um die Pläne des Bundesfinanzministers umzusetzen, müssten die Rentenbeiträge auf 29 Prozent steigen, rechnen Wissenschaftler vor. Auch aus der Union kommt deutliche Kritik.
Mehrere Wissenschaftler haben den Vorstoß von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in der Rentenpolitik kritisiert. Die Standardrente bis 2040 bei 48 Prozent zu stabilisieren, sei „unfinanzierbar und unfair gegenüber den Jüngeren“, sagte Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg der Süddeutschen Zeitung. Er bezifferte die Kosten langfristig auf drei Billionen Euro. Der Beitrag zur Rentenkasse müsste von 18,6 bis 2040 auf 29 Prozent des Bruttoverdiensts steigen. „Die jüngeren Arbeitnehmer würden noch mehr geschröpft. Die Akzeptanz des Rentensystems wird schwinden.“





