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William Prym : Die Allesmacher

Qualitätskontrolle ist ein wichtiger Bestandteil Bild: Peter Hirth/laif

Die Firma Prym ist fast fünfhundert Jahre alt. Für die Zukunft setzt das älteste deutsche Industrieunternehmen nicht mehr nur auf die Kurzwaren, mit denen es groß wurde.

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          Die vierte Etage des alten Fabrikgebäudes ist erfüllt vom lauten Rattern der Stanzen. Von einer Spule laufen Messingbänder in die grüne Maschine hinein. Mit hoher Frequenz macht der Stanzautomat daraus sogenannte Zackenringe. Jede Minute fallen 7000 Stück seitlich aus dem großen Kasten heraus in eine Plastikkiste. Die kleinen Ringe sind Teil des Produkts, mit dem die Prym-Gruppe groß geworden ist: der Druckknopf. Er hält Babystrampelanzüge zusammen, schließt Blusen, Jacken und andere Kleidungsstücke. Auch auf den Stofftieren der Marke Steiff prangt ein Knopf des Traditionsunternehmens William Prym.

          Christine Scharrenbroch
          Freie Autorin in der Wirtschaft.

          Die Fertigung am Stammsitz in Stolberg bei Aachen, wo 600 der weltweit 3500 Mitarbeiter beschäftigt sind, erfolgt hoch automatisiert. In den Hallen entstehen täglich 15 Millionen Druckknöpfe verschiedenster Varianten. In einem riesigen Wasserbad werden die ausgestanzten Einzelteile vom Schmiermittel befreit. Über Förderbänder gelangen sie anschließend in die Galvanik, wo sie zwecks besserer Haltbarkeit mit Nickel, Kupfer, Messing oder Weißbronze beschichtet werden.

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