FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Export erholt sich leicht :
China kämpft mit hartnäckiger Deflation

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Den dritten Monat in Folge sinken die Verbraucherpreise in China. Das liegt an den Verbrauchern, Häusern und den Schweinepreisen.

Chinas Deflation droht sich zu verfestigen. Die Verbraucherpreise sanken im Dezember den dritten Monat nacheinander, und zwar um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das teilte das Statistikamt in Peking mit. Seit Juni lag die Rate nur einmal minimal im Plus. Insgesamt stiegen die Preise im vergangenen Jahr nur um 0,2 Prozent. Das ist der langsamste Anstieg seit anderthalb Jahrzehnten. Die Regierung hat ihr ausgegebenes Inflationsziel von rund 3 Prozent deutlich verfehlt. Die Staatsmedien wendeten sich bis zuletzt gegen die Interpretation, dass China in einer Deflation stecke. Auf die neuen Daten reagierten sie zunächst kaum. Viele Ökonomen warnen, dass China das Schicksal Japans drohe. Dort wuchs die Volkswirtschaft nach einem ähnlich rasanten Aufstieg wie in China seit den Neunzigerjahren in einem deflationären Umfeld nur noch wenig.
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