FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Bundesarbeitsgericht :
Der Crowdworker ist Arbeitnehmer

Von
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Bastian Benrath
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Crowdworker arbeiten häufig vom Sofa aus.
Crowdworker arbeiten häufig vom Sofa aus.dpa

Sie testen Apps, fotografieren Supermarktregale oder schreiben Interviews ab: Ein Urteil aus Erfurt wertet die häufig prekären Jobs digitaler Tagelöhner nun auf. Einige Internet-Plattformen werden ihre Geschäftsmodelle wohl anpassen müssen.

Sie verdienen nur wenige Euro in der Stunde, sind ständig auf der Suche nach Aufträgen, und wenn sie krank werden, haben sie im Regelfall keinerlei soziale Absicherung oder einen Lohnausgleich. Was nach Beschäftigten an der Schwelle zum Prekariat klingt, ist durch den Einsatz von Plattformen im Internet zum Teil des Alltags geworden. Sei es der Lieferservice, die Fahrt mit einem Privattaxi, der Einsatz eines Handwerkers in der Wohnung, aber auch das Erstellen von Bild- und Textdateien für Internetseiten: Überall sind Soloselbständige oder sogenannte Crowdworker tätig und erbringen ihre Dienstleistungen. Überall gilt die Devise: Wer macht es schneller und günstiger?

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