FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Darmstädter Unternehmen :
Bain Capital gibt im Kampf um die Software AG auf

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Finanzinvestor Bain Capital kündigt an, seine Anteile an Silver Lake verkaufen zu wollen.

Für den US-Finanzinvestor Silver Lake ist der Weg zur Übernahme der Software AG frei. Der Konkurrent Bain Capital, der über die amerikanische Rocket Software ein höheres Angebot für das Darmstädter Unternehmen in Aussicht gestellt hatte und Silver Lake damit in die Parade gefahren war, gab am Montagabend seine Ambitionen auf. Bain und Rocket wollen ihr Aktienpaket an der Software AG nun für 278 Millionen Euro an Silver Lake verkaufen. „Leider waren unsere Bemühungen nicht erfolgreich“, räumte Rocket-Gründer und -Chef Andy Youniss ein. Bain hatte kritisiert, dass sich die Führung der Software AG von Anfang an hinter das 2,4 Milliarden Euro schwere Angebot von Silver Lake gestellt hatte. Der Technologeinvestor aus Kalifornien hat sich damit nach eigenen Angaben bereits 41 Prozent an der Software AG gesichert. Mit einer Wandelanleihe, mit der Silver Lake bereits 2021 einen Fuß in die Tür bekommen hatte, könnte der Großaktionär auf mehr als 50 Prozent aufstocken. „Die Investition von Silver Lake in die Software AG reflektiert unser Engagement, mit Gründern und Management-Teams zusammenzuarbeiten, um sie bei Aufbau und Fortentwicklung großartiger Unternehmen zu unterstützen“, sagte Christian Lucas, Co-Chef des Europa-Geschäfts von Silver Lake und Aufsichtsratschef der Software AG.

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