Hessische Polizei : „Trennungsgebot achten“

Hessen bekommt einen neuen Landespolizeipräsidenten. Robert Schäfer gilt in der Polizei als versierter Fachmann - aber er ist eigentlich als zu alt.
Wiesbaden ⋅ Die Pläne, den hessischen Verfassungsschutz-Chef Robert Schäfer zum neuen Landespolizeipräsidenten zu ernennen, stoßen bei der Opposition sowie auch in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf Zurückhaltung. „Fachlich wäre Robert Schäfer zweifelsohne für das Amt des Polizeipräsidenten geeignet“, äußerte Jörg-Uwe Hahn, Abgeordneter der FDP im Innenausschuss des Hessischen Landtags. Fraglich sei allerdings, „warum der Innenminister einen Personalvorschlag für wahrscheinlich nur kurze Zeit gemacht hat“. Mit dem bereits 64 Jahre alten Schäfer bekomme die Polizei „keine langfristige Perspektive“. Hahn lobte hingegen Schäfers Arbeit im Verfassungsschutz.
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