SGL Carbon :
Ein Wiesbadener Unternehmen setzt auf Kernkraft und Rüstung

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Trägerplatte für die Chip-Produktion: Eine Graphit-Scheibe wird abgeschliffen, später werden noch Vertiefungen für die Wafer hineingefräst.
Trägerplatte für die Chip-Produktion: Eine Graphit-Scheibe wird abgeschliffen, später werden noch Vertiefungen für die Wafer hineingefräst.Frank Röth

SGL Carbon fertigt Leichtbauteile für Autos, Materialien für Mikrochip-Hersteller – und will jetzt Komponenten für neue Kernreaktoren liefern. Auch die steigenden Rüstungsausgaben betrachtet Vorstandschef Klein als Chance.

Windräder, E-Autos und Nuklearreaktoren: Die Liste der Anwendungen, in denen Bauteile des Wiesbadener Unternehmens SGL Carbon zum Einsatz kommen, liest sich fast wie ein Text zur Energiewende. Wobei der Nuklearauftrag natürlich nicht aus Deutschland kommt: Das US-Unternehmen X-energy, ein Entwickler von kleinen modularen Kernreaktoren (SMR), hat bei SGL Carbon Graphitkomponenten im Wert von rund 100 Millionen Dollar bestellt.

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