Outdoor-Bekleidung : Jack Wolfskin als Spielball der Finanzinvestoren

Wieder einmal scheint der Idsteiner Outdoor-Spezialist vor dem Verkauf zu stehen. Die Stadt will ihren größten Arbeitgeber halten.
Christian Herfurth (CDU) macht sich Sorgen. Nicht dass dem Idsteiner Bürgermeister konkrete Hinweise vorliegen, der größte betriebliche Arbeitgeber in der Stadt stehe vor einer existentiellen Krise oder erwäge gar die Abwanderung aus dem beschaulichen Taunusstädtchen. Doch die Nachrichten, die Herfurth in jüngster Zeit in der Wirtschaftspresse über Jack Wolfskin, den ortsansässigen Spezialisten für Freizeitbekleidung, zu lesen bekommen hat, sind wenig ermutigend. 388 seiner insgesamt rund 1100 Beschäftigten hat Jack Wolfskin in dem von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägten Idstein. Damit liegt das Unternehmen bei den Arbeitgebern an erster Stelle, deutlich vor dem Sozialkonzern Vitos und der Stadtverwaltung. Jack Wolfskin ist seit 20 Jahren in Idstein zu Hause. Die Firmenzentrale ist nur gemietet, und die Geschäfte des Unternehmens ließen sich auch von anderen Standorten in Deutschland und der Welt steuern.




