Rhein-Main-Liveblog : In Hessen werden die Blutreserven knapp
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Mangelware: Blutkonserven werden knapp in Hessendpa
Vodafone-Kunden in Bad Vilbel und Frankfurt wieder am Netz +++ Bad Homburg: Sechs Fahrzeuge an Unfall auf B456 beteiligt +++ Radler bei Unfall in Wiesbaden schwer verletzt +++ Erstes Rehazentrum für Wildtiere +++ Liveblog zu Rhein-Main und Hessen
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Wiesbaden
Blutreserven in Hessen werden knapp
Wiesbaden/Stuttgart. Die erste Erkältungswelle und die Herbstferien machen dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Baden-Württemberg-Hessen zu schaffen. Die Vorräte reichen derzeit für deutlich weniger als drei Tage - nötig wären Bestände für vier bis fünf Tage, wie der Blutspendedienst mitteilte. Aktuell würden Blutspenden dringend benötigt.
Grippale Infekte und Ferienzeiten führten erfahrungsgemäß dazu, dass weniger Menschen Blut spendeten, hieß es in der Mitteilung. Der Bedarf in den Kliniken bleibe dagegen aber konstant hoch. Blutpräparate würden unter anderem nach Unfällen, bei Operationen und Geburten sowie zur Behandlung schwerer Erkrankungen benötigt, insbesondere bei Krebs.
„Deshalb appellieren wir an alle gesunden Menschen, jetzt einen Blutspendetermin zu vereinbaren“, erklärte eine Sprecherin des Blutspendedienstes. In Deutschland werden den Angaben zufolge täglich rund 15.000 Blutspenden benötigt, in Baden-Württemberg und Hessen sind es etwa 3.000.
Besonders gefragt seien derzeit die Blutgruppen 0 negativ, 0 positiv, A negativ und B negativ sowie AB negativ. Blutpräparate könnten nicht künstlich hergestellt werden und seien nur begrenzt haltbar. Blutplättchen, sogenannte Thrombozyten, die unter anderem bei Krebstherapien eingesetzt werden, hielten sich nur vier Tage. (dpa)
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Nebel prägt das Wetter über Hessen
Offenbach. Nebel und viele Wolken bestimmen in den nächsten Tagen das Wetter in Hessen. Vor allem in den Morgenstunden kann die Sicht örtlich stark eingeschränkt sein. Im Süden gibt es dagegen zeitweise Chancen auf Sonnenschein, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Am Donnerstag werden nach Auflösung des Nebels Höchsttemperaturen zwischen 11 und 14 Grad erwartet, in höheren Lagen maximal um die 9 Grad. Im Norden ziehen zudem viele Wolken auf, aus denen vereinzelt etwas Regen fallen kann.
In der Nacht zum Freitag breitet sich laut DWD erneut Nebel aus. Die Temperaturen sinken auf 5 bis 2 Grad. Am Freitag wird es nach Nebelauflösung heiter bis wolkig, örtlich bleibt es jedoch den ganzen Tag trüb. Bei Sonnenschein werden maximal 9 bis 13 Grad erreicht.
Auch der Samstag beginnt laut den Meteorologen vielerorts neblig und trüb. Im Südwesten sind im Tagesverlauf Auflockerungen möglich, im Norden bleibt es überwiegend stark bewölkt. Vereinzelt fällt Sprühregen. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 und 13 Grad. (dpa)
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Frankfurt
Vodafone behebt Störung in Bad Vilbel und Frankfurt
Frankfurt. Die Störung beim Telekommunikationskonzern Vodafone im Raum Frankfurt und Bad Vilbel ist nach Unternehmensangaben behoben. Seit Donnerstag Morgen um 6.18 Uhr hätten alle Kunden wieder Zugriff auf Kabel-TV, Breitband-Internet und Festnetz-Telefonie, teilte ein Sprecher mit. In Frankfurt-Ginnheim war am Dienstagnachmittag durch Bohrungen auf einer Baustelle ein „Anbindungsfehler“ aufgetreten.
Betroffen von der Störung waren nach Unternehmensangaben zwischenzeitlich bis zu 28.386 Kabelkunden. „Ursache war ein Kabelschaden auf der Zufuhrstrecke zu diesen Kunden. Dieser Kabelschaden entstand an einer Landstraße in der Nähe von Frankfurt-Ginnheim durch Dritte bei Bauarbeiten, mit denen Vodafone an sich nichts zu tun hatte“, hieß es. (dpa)
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Bad Homburg
Bad Homburg: Sechs Fahrzeuge an Unfällen auf der B456 beteiligt
Bei zwei aufeinanderfolgenden Unfällen auf der B456 zwischen Bad Homburg und Usingen sind am Nachmittag zwei Menschen leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein Transporter in Richtung Usingen auf das Ende eines Staus auf und schob dabei einen Pkw auf einen weiteren Pkw. Dieser prallte auf ein Auto, das wiederum auf ein weiteres Fahrzeug auffuhr.
Kurz darauf fuhr ein weiterer Pkw auf den bereits verunfallten Transporter auf. Insgesamt waren sechs Fahrzeuge beteiligt. Drei Fahrzeuge waren den Angaben zufolge nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt. Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe lagen zunächst keine Angaben vor. (dpa)
Kurz darauf fuhr ein weiterer Pkw auf den bereits verunfallten Transporter auf. Insgesamt waren sechs Fahrzeuge beteiligt. Drei Fahrzeuge waren den Angaben zufolge nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt. Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe lagen zunächst keine Angaben vor. (dpa)
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Wiesbaden
Wiesbaden: Radfahrer bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt
Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist ein Radfahrer in Wiesbaden schwer verletzt worden. Der 21 Jahre alte Autofahrer war nach Angaben der Polizei am Dienstagabend auf der Rüdesheimer Straße in Richtung Loreleiring unterwegs gewesen.
Zur selben Zeit fuhr der 58 Jahre alte Radfahrer auf der Rauenthaler Straße in Richtung Ringkirche. Als das Auto und der Radfahrer auf einer Kreuzung im Rheingauviertel zusammenstießen, stürzte der Achtundfünfzigjährige und zog sich schwere Verletzungen zu, wie die Polizei mitteilte. Der Rettungsdienst habe den Radfahrer anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zum Hergang des Unfalls. (dpa)
Zur selben Zeit fuhr der 58 Jahre alte Radfahrer auf der Rauenthaler Straße in Richtung Ringkirche. Als das Auto und der Radfahrer auf einer Kreuzung im Rheingauviertel zusammenstießen, stürzte der Achtundfünfzigjährige und zog sich schwere Verletzungen zu, wie die Polizei mitteilte. Der Rettungsdienst habe den Radfahrer anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zum Hergang des Unfalls. (dpa)
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Frankfurt
Frankfurt: Vodafone-Störung soll gegen Abend vollständig behoben sein
Die Störung beim Telekommunikationskonzern Vodafone im Raum Frankfurt und Bad Vilbel dauert weiter an. Wie ein Unternehmenssprecher am Nachmittag mitteilte, habe zwar mittlerweile rund die Hälfte der betroffenen Vodafone-Kunden wieder Zugriff auf Kabel-TV, Breitband-Internet und Festnetztelefonie erhalten. Bis alle Kunden wieder am Netz seien, werde es aber noch bis in die Abendstunden dauern.
In Frankfurt-Ginnheim war am Dienstagnachmittag durch Bohrungen auf einer Baustelle ein „Anbindungsfehler“ aufgetreten. Betroffen von der Störung waren nach Unternehmensangaben zwischenzeitlich bis zu 28.386 Kabelkunden. Zunächst hieß es, dass die Störung bereits im Laufe des Vormittags wieder vollständig behoben werden könne. „Die Arbeiten waren letztendlich aber deutlich aufwendiger als gedacht“, so der Unternehmenssprecher.
Kunden gehen nach und nach wieder ans Netz
Auf einer Länge von mehreren Hundert Metern sei inzwischen ein neues Glasfaserkabel verlegt worden. Dessen Enden müssten nun zusammengeführt werden. Das dauere mehrere Stunden. Immer wenn ein Glasfaserstrang fertiggestellt werde, könne ein Teil der Kunden wieder ans Netz gehen – bei den ersten Kunden sei das bereits gegen 13.00 Uhr der Fall gewesen.
Wann genau alle Kunden wieder ihr Festnetztelefon oder Kabel-TV nutzen können, ist noch unklar. Auch muss nach Abschluss der Arbeiten noch überprüft werden, ob die neue Leitung stabil ist, so der Unternehmenssprecher. (dpa)
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Kassel
Kassel: Softair-Schüsse aus Fenster lösen Polizeieinsatz aus
Schüsse aus täuschend echt aussehenden Softair-Pistolen haben in Kassel für einen Polizeieinsatz gesorgt. Zwei Männer im Alter von 50 und 33 Jahren sollen am Dienstagabend aus dem Fenster einer Wohnung geschossen und dabei Fenster anderer Wohnungen getroffen haben, wie das Polizeipräsidium Nordhessen mitteilte. Verletzt wurde demnach niemand.
Besorgte Anwohner hätten gegen 22.45 Uhr Schüsse aus einem Mehrparteienhaus gemeldet, hieß es. Mehrere Streifen umstellten das Gebäude und nahmen kurz darauf die beiden Männer, bei denen es sich um einen Bewohner und seinen Besucher handelte, vorläufig fest.
Die Beamten stellten zwei Softair-Pistolen sicher, aus denen auch Stahlkugeln verschossen werden können. Zudem seien Druckluftpatronen, Schrotkapseln und Kugelgeschosse gefunden worden. Die Polizei ermittelt gegen die Männer wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. (dpa)
Besorgte Anwohner hätten gegen 22.45 Uhr Schüsse aus einem Mehrparteienhaus gemeldet, hieß es. Mehrere Streifen umstellten das Gebäude und nahmen kurz darauf die beiden Männer, bei denen es sich um einen Bewohner und seinen Besucher handelte, vorläufig fest.
Die Beamten stellten zwei Softair-Pistolen sicher, aus denen auch Stahlkugeln verschossen werden können. Zudem seien Druckluftpatronen, Schrotkapseln und Kugelgeschosse gefunden worden. Die Polizei ermittelt gegen die Männer wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. (dpa)
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Gießen
Gießen: Erstes Kompetenzzentrum für Wildtier-Reha
Bisher betreuen Tierärzte der Justus-Liebig-Universität verletzte und kranke Wildtiere im Rahmen eines seit 2024 laufenden Pilotprojekts – künftig werden sie dies in einem Kompetenzzentrum tun. Es handelt sich um die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt. Es finanziert das Land das neue Zentrum demnach vorerst bis 2029 mit 420.000 Euro.
Leiten wird der Veterinärmedizin-Professor Michael Lierz die Einrichtung. Er steht schon an der Spitze der Gießener Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische. Das Ministerium preist Lierz als einen der führenden Fachmänner für Wildtier- und Greifvogelmedizin auf der Welt.
Minister Ingmar Jung (CDU) spricht von einem Vorzeigeprojekt im Natur- und Tierschutz. Das Beratungszentrum werde die Versorgung und Wiederauswilderung verletzter, kranker oder hilfsbedürftiger Wildtiere in Hessen verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen Wildtierstationen, Tierärzten, Behörden und Forschungseinrichtungen wird dadurch gestärkt, hebt er weiter hervor. (thwi.)
Leiten wird der Veterinärmedizin-Professor Michael Lierz die Einrichtung. Er steht schon an der Spitze der Gießener Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische. Das Ministerium preist Lierz als einen der führenden Fachmänner für Wildtier- und Greifvogelmedizin auf der Welt.
Minister Ingmar Jung (CDU) spricht von einem Vorzeigeprojekt im Natur- und Tierschutz. Das Beratungszentrum werde die Versorgung und Wiederauswilderung verletzter, kranker oder hilfsbedürftiger Wildtiere in Hessen verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen Wildtierstationen, Tierärzten, Behörden und Forschungseinrichtungen wird dadurch gestärkt, hebt er weiter hervor. (thwi.)
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Kinderpornographie: Polizei ermittelt gegen 87 Tatverdächtige
Frankfurt. Im Kampf gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen sind hessenweit 84 Wohnungen durchsucht und 475 Datenträger sichergestellt worden. 87 Tatverdächtigen werde die Herstellung, der Besitz und die Verbreitung von Kinder- und Jugendpornographie vorgeworfen, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt mit.
Unter den Tatverdächtigen seien 83 Männer und vier Frauen im Alter zwischen 15 und 81 Jahren. In zehn Fällen stehe der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen im Raum.
Elf Beschuldigte seien im Anschluss an die Wohnungsdurchsuchungen in der vergangenen Woche auf der Dienststelle der Polizei befragt worden. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft wurde ein Haftbefehl vollstreckt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen stehen die Tatverdächtigen untereinander nicht im Austausch. (dpa)
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Darmstadt
Polizei erwischt mutmaßliche Kupferdiebe – sechs Festnahmen
Darmstadt. Ein Augenzeuge hat in Darmstadt einen versuchten Diebstahl von Kupferkabeln im Wert von mehreren Zehntausend Euro in der Nacht verhindert. Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilte, nahmen Einsatzkräfte bis zum frühen Morgen sechs Tatverdächtige vorläufig fest.
Der Zeuge habe eine Gruppe mehrerer Menschen an der Baustelle eines Forschungsunternehmens dabei beobachtet, wie sie die Kabel in zwei auf einem Feld abgestellte Transporter geladen hätten. Gegen 2.15 Uhr wurde die Polizei alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, flüchteten die Tatverdächtigen demnach in Richtung eines angrenzenden Waldes.
Fünf Menschen seien unmittelbar durch Polizeistreifen festgenommen worden, ein sechster Tatverdächtiger sei im Rahmen der Fahndung gefasst worden. Die Beamten ermitteln und suchen Zeugen. (dpa)
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Frankfurt
Vodafone-Störung im Raum Frankfurt soll im Laufe des Vormittags behoben sein
Frankfurt. Die Störung beim Telekommunikationskonzern Vodafone im Raum Frankfurt und Bad Vilbel dauert weiter an. Wie ein Unternehmenssprecher am Morgen auf Anfrage mitteilte, sollen Vodafone-Kunden im Laufe des Vormittags wieder Zugriff auf Kabel-TV, Breitband-Internet und Festnetz-Telefonie erhalten.
In Frankfurt-Ginnheim war am Dienstagnachmittag durch Bohrungen auf einer Baustelle ein „Anbindungsfehler“ aufgetreten. Betroffen von der Störung sind nach Unternehmensangaben bis zu 28.386 Kabelkunden. Man habe die gesamte Nacht an der Behebung gearbeitet, so der Unternehmenssprecher. Auf einer Länge von mehreren Hundert Metern sei inzwischen ein neues Glasfaserkabel verlegt worden. Dessen Enden müssten nun zusammengeführt werden. Das dauert demnach noch mehrere Stunden.
Wann genau Kunden wieder ihr Festnetztelefon oder Kabel-TV nutzen können, ist noch unklar. Wichtig zu wissen sei, dass nicht alle Kunden gleichzeitig wieder ans Netz gehen, sagte der Sprecher. Dies geschieht stattdessen nach und nach am Vormittag, wie er ankündigte. (dpa)
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Hanau
Hanau: Vermeintlicher Gefahrstoff sorgt für Sperrung auf B 43a
Hanau. Ein Kanister mit vermeintlich gefährlichem Inhalt hat auf der Bundesstraße 43a in Hanau einen größeren Gefahrstoffeinsatz ausgelöst. Eine 36 Jahre alte Autofahrerin sei mit dem auf der Fahrbahn liegenden Kanister am Dienstagnachmittag kollidiert, teilte das Polizeipräsidium Südosthessen mit.
Durch den Aufprall habe sich der Inhalt des Kanisters großflächig auf dem Auto der Frau und auf einem Wagen eines dahinter fahrenden 19 Jahre alten Mannes verteilt, hieß es. Der weiße 20-Liter-Kanister trug den Angaben zufolge die Aufschrift „Natronlauge“, weshalb die alarmierte Feuerwehr die Unfallstrecke sperren ließ. Der junge Mann sei vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden, so die Polizei.
Eine Laboranalyse der ausgetretenen Flüssigkeit ergab den Angaben zufolge, dass es sich nicht um ätzende Natronlauge, sondern um ungefährliches Paraffinöl handelte. Für Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb die Fahrbahn bis 22.15 Uhr gesperrt. Woher der Kanister stammt, ist bislang unklar. (dpa)
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Hessen
Hessen bleibt meist trocken
Offenbach. Das Wetter in Hessen bleibt in den nächsten Tagen zumeist trocken mit mehr Wolken im Norden und mehr Sonne im Süden. Am Mittwoch kann es morgens noch Regen geben, der nach Osten abzieht. Danach bleibt es laut DWD meist niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen erreichen 12 bis 16, in höheren Lagen um 8 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus West.
Am Donnerstag ist es dann nach etwaiger Nebelauflösung im Norden wolkig bis stark bewölkt, nach Süden wird es dagegen heiter oder sonnig. Die Temperaturen erreichen zwischen 11 und 14 Grad, in Hochlagen 9 Grad.
Auch am Freitag ist kein Regen zu erwarten. Nachdem sich Nebel und Hochnebel aufgelöst haben, wird es heiter bis wolkig, örtlich auch ganztägig trüb. Die Höchsttemperatur erreicht bei Sonnenschein zwischen 9 und 12 Grad, unter Nebel und Hochnebel in Nordhessen bis 5 Grad.
Der Samstag startet zunächst oft nebelig-trüb. Im Tagesverlauf gibt es im Südwesten Aufheiterungen, im Norden zeigt sich der Himmel weiterhin stark bewölkt und vereinzelt fällt leichter Sprühregen. (dpa)
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Frankfurt
Frankfurt und Offenbach: Cyberangriff auf Evangelischen Regionalverband
Die IT-Infrastruktur des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt und Offenbach ist seit Dienstag teilweise lahmgelegt. Grund ist ein Cyberangriff, wie ein Sprecher mitteilte. Deshalb seien externe Sicherheitsexperten und die Polizei eingeschaltet worden. Offenbar handelt es sich nicht um einen zufällig eingefangenen Computervirus. Der Verband habe vielmehr eine Mail mit Hinweis auf den Angriff bekommen, so der Sprecher. Es habe sich gezeigt, dass die Serverdateien verschlüsselt gewesen sind. Aus Sicherheitsgründen habe man die IT-Infrastruktur abgeschaltet.
Die Internetseiten der evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach und ihrer Gemeinden seien davon nicht betroffen und könnten gefahrlos aufgerufen werden. Die Einrichtungen des Regionalverbands seien telefonisch weiter erreichbar. Der Regionalverband kümmert sich mit 4000 Mitarbeitern um Einrichtungen der Kirche und der Diakonie. Dazu gehören mehr als 100 Kitas, aber auch Beratungs- und Bildungsangebote. Eine Abteilung verwaltet die 400 Kirchen-, Gemeinde- und Pfarrhäuser der evangelischen Kirche. Die Angebote der Einrichtungen liefen weiter, sagte der Sprecher.
Die Internetseiten der evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach und ihrer Gemeinden seien davon nicht betroffen und könnten gefahrlos aufgerufen werden. Die Einrichtungen des Regionalverbands seien telefonisch weiter erreichbar. Der Regionalverband kümmert sich mit 4000 Mitarbeitern um Einrichtungen der Kirche und der Diakonie. Dazu gehören mehr als 100 Kitas, aber auch Beratungs- und Bildungsangebote. Eine Abteilung verwaltet die 400 Kirchen-, Gemeinde- und Pfarrhäuser der evangelischen Kirche. Die Angebote der Einrichtungen liefen weiter, sagte der Sprecher.
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Darmstadt
Schüsse in Berlin: Vierte Festnahme in Darmstadt
Rund sieben Monate nach Schüssen auf einen 38 Jahre alten Mann in Berlin-Schöneberg hat die Polizei einen vierten Beschuldigten im hessischen Darmstadt festgenommen. Der Zwanzigjährige sei beim Zugriff vor vier Tagen zusammen mit drei weiteren Personen in einem Auto gewesen, teilte Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin mit. Er habe versucht, zu Fuß zu fliehen und dabei eine scharfe Schusswaffe weggeworfen.
Bei späteren Durchsuchungen fanden die Beamten den Angaben zufolge noch eine scharfe Schusswaffe. Die drei weiteren Insassen des Autos seien zunächst in Polizeigewahrsam genommen, dann aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden.
Der Achtunddreißigjährige war im März in Schöneberg angeschossen und im Unterkörper verletzt worden. In Darmstadt nahm die Polizei wenige Tage später drei Männer fest, die für den Schusswaffenangriff verantwortlich sein sollen. Dabei handelte es sich um drei 19, 20 und 21 Jahre alte Männer, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Gegen sie wurde wie nun gegen den jüngst Festgenommenen Haftbefehl erlassen. (dpa)
Bei späteren Durchsuchungen fanden die Beamten den Angaben zufolge noch eine scharfe Schusswaffe. Die drei weiteren Insassen des Autos seien zunächst in Polizeigewahrsam genommen, dann aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden.
Der Achtunddreißigjährige war im März in Schöneberg angeschossen und im Unterkörper verletzt worden. In Darmstadt nahm die Polizei wenige Tage später drei Männer fest, die für den Schusswaffenangriff verantwortlich sein sollen. Dabei handelte es sich um drei 19, 20 und 21 Jahre alte Männer, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Gegen sie wurde wie nun gegen den jüngst Festgenommenen Haftbefehl erlassen. (dpa)
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