Newcomerin schlägt Minister : Die junge Konservative, die Tarek Al-Wazir besiegt hat

Kim-Sarah Speer ist eine der Überraschungen der hessischen Landtagswahl. Die Christdemokratin gewann das Direktmandat des grünen Wirtschaftsministers Al-Wazir in der Migrantenstadt Offenbach. Sie hat ihre Herkunft für sich genutzt.
Kim-Sarah Speer kann sich wohl noch an jede Minute des Wahlabends am 8. Oktober erinnern, als sie im nervenaufreibenden Wechsel knapp hinter, knapp vor, gleichauf und am Ende 43 Stimmen vor Tarek Al-Wazir von den Grünen im Wahlkreis 43 Offenbach-Stadt lag. Dass es der jungen Christdemokratin gelungen ist, dem hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister den Wahlkreis in seiner Heimatstadt abzujagen, ist in der Partei selbst überregional rasch zum Thema geworden, so zum Beispiel auf dem Deutschlandtag der Jungen Union am Wochenende in Braunschweig. Auch die Mutterpartei schmückt sich inzwischen im Netz unter der Überschrift „Eine starke junge Frau in der Politik“ gerne mit der landespolitischen Newcomerin aus Offenbach.
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