Heute in Rhein-Main :
Schadensersatz für Diskriminierung

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Eine Wohnung zu finden, ist nicht immer einfach. Und manchmal kann es noch schwieriger sein, wenn man einen ausländisch klingenden Nachnamen hat.
Eine Wohnung zu finden, ist nicht immer einfach. Und manchmal kann es noch schwieriger sein, wenn man einen ausländisch klingenden Nachnamen hat.dpa

Bundesgerichtshof spricht abgewiesener Wohnungsinteressentin Schadensersatz zu.  Bahnprojekt Wallauer Spange steht in den Sternen. Und der ZDF-Intendant weist Einseitigkeit seines Senders von sich. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

Guten Abend,

haben es Migranten schwerer, eine Wohnung zu finden? Zumindest in diesem Fall war es so: Die 30 Jahre alte Humaira Waseem hatte bei einem Makler in Groß-Gerau nach einem Besichtigungstermin für eine annoncierte Wohnung gefragt und war darauf beschieden worden, es seien keine mehr verfügbar. Als sie es dann unter dem Namen Julia Schneider versuchte, war der Weg zur Besichtigung prompt frei. Waseem zog daraufhin vor Gericht, am Donnerstag befasste sich in letzter Instanz der Bundesgerichtshof damit. Er bestätigte die Diskriminierung und entschied auch, dass nicht der Vermieter, sondern der Makler 3000 Euro Schadensersatz an die Frau zahlen müsse.
FAZ

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