FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Zum Schutz der Ressourcen :
Hessen erwägt die Einführung des Wassercents

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Knappes Gut: In dieser Anlage in Biebesheim wird seit gut 30 Jahren Rheinwasser für die Region aufbereitet.
Knappes Gut: In dieser Anlage in Biebesheim wird seit gut 30 Jahren Rheinwasser für die Region aufbereitet.Cornelia Sick

Die hessische Umweltministerin Priska Hinz erläutert im Landtag Pläne zum Schutz des Wassers und warnt vor Nutzungskonflikten. Die Einführung eines Wassercents soll den sparsamen Umgang mit der Ressource fördern.

Die Landesregierung prüft, ob sie ein Wasserentnahmeentgelt einführt. Das hat Umweltminister Priska Hinz (Die Grünen) am Mittwoch im Landtag mitgeteilt. Dieses Entgelt, auch als Wassercent bekannt, war 2003 abgeschafft worden, wird von den meisten Bundesländern allerdings seit Jahren erhoben. Die Abgabe muss von jedem bezahlt werden, der Grund- oder Oberflächenwasser entnimmt. Anlass für die Mitteilung von Hinz war die Debatte über einen gemeinsamen Antrag von Grünen und CDU über den Umgang mit dem Rohstoff Wasser. Die Opposition kritisierte den Antrag als wenig konkret und stellte eigene Forderungen für einen nachhaltigeren Umgang mit der kostbaren Ressource vor.

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