Gewalt bei Eritrea-Festival : Die Eskalation in Gießen kam mit Ansage

Nach den Ausschreitungen bei dem Eritrea-Festival in Gießen müssen viele Entscheidungen kritisch hinterfragt werden. Etwa die der zuständigen Richter, das Fest nicht zu untersagen. Und was passiert nächstes Jahr?
Die Polizei und die Verwaltung der Stadt haben Gewaltausbrüche rund um das vom Zentralrat der Eritreer in Deutschland in Gießen veranstaltete Festival befürchtet. Nicht von ungefähr wollte die Stadt das Fest verbieten. Schließlich hatten im vergangenen Jahr schon Gegner des eritreischen Regimes Gäste eines vom Konsulat des ostafrikanischen Landes veranstalteten Konzerts angegriffen – mit Messern, Eisenstangen, Schlagstöcken und Steinen. Fast drei Dutzend Verletzte gab es zu beklagen. Das Ausmaß der Krawalle an diesem Wochenende dürfte aber die Befürchtungen deutlich überstiegen haben.
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