Paulskirchen-Debatte : „Frankfurt muss ländliche Wiegen der Demokratie einbeziehen“

Frankfurt sollte in der Diskussion um das Haus der Demokratie weniger Nabelschau betreiben, meint Butzbachs Bürgermeister. Andere Orte, die mit Büchner und Weidig zu tun haben, müssten einbezogen werden.
Die Stadt Frankfurt sollte in der Debatte um Bau und Einrichtung eines Hauses der Demokratie in Nachbarschaft der Paulskirche den Blick weiten. Dies regt der Butzbacher Bürgermeister Michael Merle unter Verweis auf das Erbe früher Kämpfer für die deutsche Demokratie an, die dem ländlichen Raum entstammen. Zu ihnen zähle außer Georg Büchner zum Beispiel auch Friedrich-Ludwig Weidig. Butzbach trägt seit Anfang 2011 die amtliche Zusatzbezeichnung „Friedrich-Ludwig-Weidig-Stadt“, pflegt sein Andenken und sieht es als Verpflichtung zum Einsatz für die Demokratie in Gegenwart und Zukunft an. Ein Zeichen dafür ist das vor einem Jahr als „Reallabor“ geschaffene Demokratikum.
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