Heute in Rhein-Main : Eine Ohrfeige für Frankfurt

Der Fischer-Verlag zieht nach Berlin, Tarek Al-Wazir sieht den Fernbahntunnel in Frankfurt vor dem Aus und das Wetter sorgt für eine durchwachsene Spargelsaison. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Guten Abend,
der S. Fischer Verlag zieht von Frankfurt nach Berlin. Der Verlagsleiter sagt, das habe mit Frankfurt nichts zu tun. Aber dann schildert er, wie toll es in Berlin ist: Im dortigen Büro gebe es gute Begegnungen, in Berlin ließen sich für Bücher maximale Sichtbarkeit und gesellschaftliche Resonanz schaffen. Eine Ohrfeige für Frankfurt. Während man sich im Frankfurter Rathaus drei Monate lang um eine Koalitionsvereinbarung balgt, die hinterher auch nur zum Teil veröffentlicht wird, schafft die Wirtschaft Fakten. Die einen gehen in die Hauptstadt, die anderen werden, so sieht es ja wohl aus, von Mailänder Bankhäusern übernommen. Wann befasst sich die Frankfurter Kommunalpolitik mit der Zukunft dieses Wirtschaftsraums statt mit Pollern im Nordend? Es wäre schon gut, wenn es eine Strategie gäbe, wie sich diese Metropolregion gegen andere behaupten kann.
Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos,
ohne
versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
erhalten
und immer aktuell informiert bleiben.


