Nach Business-Class-Beschluss : Ein Streit unter Kommunalchefs

Der Frankfurter Oberbürgermeister und Landrat Matthias Wilkes entzweit ein öffentlich ausgetragener Schlagabtausch. Mit der unschuldigen Idee zur Streichung von Business-Class-Flügen hat alles angefangen.
Aufsichtsratssitzungen sind vertraulich. An diese Regel halten sich jedoch seit einigen Tagen zwei Mitglieder des Kontrollgremiums der Frankfurt/Rhein-Main GmbH (FRM) nicht, der regionalen Gesellschaft, die im Ausland für den Standort Rhein-Main wirbt. Denn der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), der gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender ist, und der Landrat des Kreises Bergstraße, Matthias Wilkes (CDU), sind in einen öffentlich ausgetragenen Streit geraten. Dabei geht es um die Urheberschaft an einem kürzlich einstimmig gefassten Beschluss. Dieser sieht vor, dass Mitarbeiter und Aufsichtsratsmitglieder, wenn sie Delegationen leiten, vorerst nicht mehr in der teuren Business-, sondern in der einfachen Economy-Class fliegen müssen.




