Opernfestspiele in Bad Hersfeld : Experimente verpönt, populäre Stücke im Angebot

Kein Kartenmangel wie in Bayreuth und weitaus günstiger als Salzburg: Die Opernfestspielen in Bad Hersfeld bringen in diesem Jahr „Die verkaufte Braut“ und Gioacchino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ auf die Bühne.
Der Himmel hat Erbarmen gezeigt. Bei zehn Prozent nur liege an diesem Eröffnungsabend der 32. Opernfestspiele in der Stiftsruine in Bad Hersfeld die Regenwahrscheinlichkeit, konnte Alf Rothe, der Vorsitzende des Arbeitskreises für Musik, vermelden. Am meisten aufgeatmet haben ob der guten Wetteraussichten die Darsteller und Mitwirkenden in Bedich Smetanas „Die verkaufte Braut“. Denn sie sind nur im vorderen Teil der Riesenbühne vor Nässe gefeit, während die Zuschauer seit 1968 durch ein Dach aus Kunststoff geschützt werden.





