Jonathan Meese :
Freispruch für Künstler nach Hitlergruß

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Grußbereit: Künstler Meese nebst Anwälten im Kasseler Amtsgericht
Grußbereit: Künstler Meese nebst Anwälten im Kasseler Amtsgerichtdpa

Wegen eines bei einem Zeitungs-Gespräch vollzogenen Hitlergrußes ist der Künstler Jonathan Meese vom Amtsgericht in Kassel freigesprochen worden. Unterdessen wird in Mannheim wegen eines weiteren Hitlergrußes gegen ihn ermittelt.

Freispruch für Jonathan Meese: Im Prozess um den verbotenen Hitlergruß hat das Amtsgericht Kassel zugunsten der Kunstfreiheit entschieden. „Es ist klar, dass der Angeklagte sich nicht mit nationalsozialistischen Symbolen oder Hitler identifiziert, sondern das Ganze eher verspottet“, sagte die Vorsitzende Richterin. Meese war das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen worden. Er hatte in einem „Spiegel“-Gespräch zum Thema „Größenwahn in der Kunst“ im Juni 2012 in Kassel die „Diktatur der Kunst“ gefordert und den Arm zweimal zu dem verbotenen Gruß gehoben.
FAZ

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