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Mit Glockenspiel und Schlagern : Frankfurter Weihnachtsmarkt wird heute feierlich eröffnet

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt wird heute mit einem Auftritt der belgischen Schlagersängerin Dana Winner eröffnet. Bild: dpa

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt wird heute mit neuen Angeboten eröffnet. Trotz sinkender Vorfälle im letzten Jahr, warnt die Polizei weiterhin vor Trickdieben.

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          Wenn es nach den Schaustellern und sicher auch vielen Bürgern ginge, wäre der Weihnachtsmarkt schon an diesem Wochenende eröffnet worden – allein schon wegen weitgehend sonnigen Wetters. Doch in Frankfurt will man nicht zu jenen gehören, die mit der weihnachtlichen Feierei schon vor dem Totensonntag beginnen. Den ersten Glühwein auf dem Römerberg können deshalb auch die Ungeduldigen erst heute trinken.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Helmut Schwan

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Zur offiziellen Eröffnung des Frankfurter Weihnachtsmarktes erklingt um 17.05 Uhr von der Alten Nikolaikirche das traditionelle Glockenspiel, und Roland Weiß, Bürgermeister der Stadt Bad Orb, spricht ein Grußwort. Aus seiner Stadt kommt in diesem Jahr der Weihnachtsbaum, der dann auch zum ersten Mal mit Abertausenden Lichtern erstrahlen wird. Gast wird in diesem Jahr zudem die belgische Schlagersängerin Dana Winner sein, die auf der Bühne vor dem Römer Weihnachtliches darbietet. Beendet wird die Eröffnung wie in jedem Jahr durch das traditionelle Turmblasen vom Altan der Nikolaikirche. Wer es verpasst, für den besteht bis zum Ende des Weihnachtsmarktes samstags und mittwochs jeweils um 18 Uhr Gelegenheit, dies nachzuholen. Das Große Stadtgeläut wird am 30. November von 16.30 bis 17 Uhr sowie an Heiligabend von 17 bis 17.30 Uhr zu hören sein.

          Neue Angebote für Besucher

          Darüber hinaus wird auch in diesem Jahr ein spezieller Stadtrundgang über den Markt angeboten – auch für Blinde und Sehbehinderte. Unter anderem können die Besucher den Altan der Alten Nikolaikirche besteigen. Tickets gibt es in der Tourist Information am Römerberg 27.

          Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt bis zum 22. Dezember montags bis samstags von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 21 Uhr. Die Anreise wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen: entweder mit der S-Bahn bis zur Hauptwache oder mit der U-Bahn zur Haltestelle Dom/Römer. Für Besucher, die mit dem Auto kommen, stehen mehrere Parkhäuser in der Innenstadt zur Verfügung. Außer auf dem Römerberg und dem Paulsplatz gibt es weitere Buden am Mainkai, an der Hauptwache und auf dem Friedrich-Stoltze-Platz. In der Paulskirche und in den Römerhallen lädt der Berufsverband Bildender Künstler zudem zum Frankfurter Künstler-Weihnachtsmarkt ein.

          Obwohl die Zahl der Taschen- und Trickdiebstähle in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen sei, bittet die Polizei Besucher, auf ihre Wertsachen aufzupassen oder nur das Nötigste davon mitzunehmen. Die Beamten würden auch diesmal „präsent und jederzeit ansprechbar“ sein, teilt das Präsidium mit. Wieder werden Betonblöcke an den Zufahrten aufgestellt, um vor Anschlägen mit Fahrzeugen zu schützen.

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