Weihnachtsmarkt
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Allgemeine Infos über Weihnachtsmarkt

Als Weihnachtsmarkt werden die in der Adventszeit veranstalteten Märkte in ganz Deutschland und darüber hinaus bezeichnet. Regionalen Traditionen folgend werden manche Märkte auch als Adventsmarkt oder Christkindlmarkt bezeichnet.

Sie gehen auf mittelalterliche Traditionen zurück, nach denen im frühen Winter Märkte veranstaltet wurden, auf denen sich die Bevölkerung mit Lebensmitteln und Haushaltswaren für die Winterzeit eindecken konnten. Später wurden dem Angebot der Märkte auch Geschenke und frisch zubereitete Speisen hinzugefügt. Zu den traditionsreichsten Weihnachtsmärkten in Deutschland gehören der Dresdner Striezelmarkt, der seit 1434 jedes Jahr stattfindet, und der Nürnberger Christkindlmarkt, der 1628 erstmals erwähnt wurde. Die Weihnachtsmärkte öffnen in der Regel am Montag nach Totensonntag ihre Pforten und enden am 23. Dezember.

Der Weihnachtsmarkt heute
Viele Menschen bummeln nicht nur zum Einkauf von Weihnachtsgeschenken über den örtlichen Weihnachtsmarkt, sondern nutzen ihn als abendlichen Treffpunkt zum Essen und Trinken mit Freunden. Entsprechend stark zugenommen hat das gastronomische Angebot.

Dazu kommen Vergnügungen wie Kinderkarussells und Eislaufbahnen. Längst ist der Weihnachtsmarkt für die beliebtesten Städte ein großer Wirtschaftsfaktor geworden. Die deutschlandweit besucherstärksten Weihnachtsmärkte in Köln begrüßen jährlich rund 6 Mio. Gäste und spülen der Domstadt rund 300 Mio. Euro in die Kassen. Längst wurde das Modell Weihnachtsmarkt ins Ausland exportiert: Selbst am Pariser Champs Élysées und im Londoner Hyde Park werden mittlerweile auch deutsch inspirierte Weihnachtsmärkte mit Glühwein und Grillwurst veranstaltet.

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Quelle: dpa
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