Frankfurter Volksbank : Eine Tonne Schokolade für die Fusion

Die Frankfurter Volksbank hat sich durch mehr als zwei Dutzend anstrengende Fusionen zur größten ihrer Art in Deutschland entwickelt. Doch die Größe bringt nicht nur Vorteile.
Eigentlich, findet Eva Wunsch-Weber, brauche sie für die Ereignisse im vergangenen Jahr mal einen Schnaps. Champagner, sagte die Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank am Dienstag, sei angesichts der konjunkturellen Lage in Deutschland und der geopolitisch unübersichtlichen Situation wohl nicht angebracht. Aber einen Schnaps, glaubt sie, hätten sie und ihr Co-Vorstandschef Claus Jäger ja schon verdient. Schließlich haben die Frankfurter Volksbank und die Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg, deren Vorstandschef Jäger kürzlich noch war, im vergangenen Jahr den größten Zusammenschluss zweier Banken innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe finalisiert – und dabei sei das Ringen um die beste Lösung auch durchaus anstrengend gewesen, so Wunsch-Weber.
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