Öffentlicher Nahverkehr : Ein Rekord nach dem anderen

Mehr Fahrgäste, mehr Kilometer, mehr Kundenzufriedenheit: Die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq vermeldet frohe Botschaften. Trotzdem fürchtet sie um ihre Existenz.
Der Mann fährt Auto, die Frau nimmt die U-Bahn oder den Bus. Zumindest in der Tendenz, wie man dem Geschäftsbericht 2015 der städtischen Nahverkehrsgesellschaft Traffiq entnehmen kann. 55 Prozent der Fahrgäste in den Bussen sind Frauen, in der U-Bahn liegt ihr Anteil bei 53 Prozent, in Straßenbahnen bei 51 Prozent. Das dürfte unter anderem damit zusammenhängen, dass nur 70 Prozent der Frauen ein Auto immer zur Verfügung steht, während 77 Prozent der Männer jederzeit in einen Wagen einsteigen können.





